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Schweiz Diese Marke ist Gold wert - Appenzeller, Bell

Tobias Dünnebacke | 23. September 2011

Trotz Deflation und wachsendem Preisdruck halten die Schweizer Nahrungsmittelproduzenten an ihren ambitionierten Exportzielen fest.

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Diesen Oktober will er noch etwas drauflegen und bringt das Appenzeller Fertig-Fondue mit verfeinerter Rezeptur in einer 400-g-Packung auf den deutschen Markt, frei nach dem Motto: Den würzigsten Schweizer Käse in Deutschland gibt es jetzt auch als Fertig-Fondue, also etwas für diejenigen, die Käse auch heiß mögen. Das Verpackungsdesign ist auffällig und soll die Blicke der Kunden, die am SB-Regal vorbeigehen, auf sich ziehen. Die Marktforschung (GIM, Qualitative Marktforschungsstudie in Deutschland, Heidelberg/Bochum/Hamburg, März 2011) habe gezeigt, dass die deutschen Verbraucher reif für ein Produkt sind, das Premium-Qualität und Convenience in sich vereint.

Das Appenzeller Fertigfondue mit verfeinerter Rezeptur bietet eine so einfache Handhabung, dass diese schon fast einer Gelinggarantie gleichkommt. Für Aufmerksamkeit im Handel sorgen PoS-Displays, Regalkartons, eine Online-Promotion von Appenzeller-Fondue-Zubehör sowie eine appetitanregende, filmische Zubereitungsanleitung auf www.appenzeller.ch.

Den würzigen Geschmack des Appenzeller Fondues können Händler und Interessierte außerdem während der Anuga (Swiss Cheese Pavilion, Halle 10.1, Anuga Dairy) testen.

//// www.appenzeller.ch

Bell: Export von Swissness

Der größte Schweizer Fleischverarbeiter, die Bell AG, die in den vergangenen Jahren u. a. Abraham Schinken, Zimbo und Hoppe übernommen hat, bietet dem deutschen Handel neben zahlreichen Convenience-Artikeln auch typische Schweizer Spezialitäten an, z.B. Bündnerfleisch und Bündner Rohschinken.

Rückwirkend zum Januar 2011 wurde eine Fleischtrocknerei (Kocherhans & Schär) in Churwalden im Kanton Graubünden übernommen. Damit verfügt Bell nun über eigene Trocknungskapazitäten und ist nicht mehr von Dritten abhängig. Die Fleischtrocknung ist eine besondere Handwerkskunst. „Bis heute gibt es keine Ausbildung zum Fleischtrockner“, sagt Hanspeter Treichler, der den Betrieb in Churwalden seit 18 Jahren leitet. Das Know-how für die Herstellung hat viel mit Erfahrung und Geschick zu tun. Denn einer der wichtigsten Produktionsfaktoren ist das Klima.

Obwohl heute hauptsächlich in klimatisierten Trocknungsräumen getrocknet wird, kann und wird bei der Herstellung bewusst auch auf die Frischlufttrocknung zurückgegriffen. Schließlich liegt Churwalden in einem Tal mit wenig direkter Sonneneinstrahlung, in dem dank seiner Nord-Süd-Ausrichtung zudem eine konstante Brise weht.

Bündnerfleisch ist sehr fettarm, aber reich an Eisen, Vitaminen, Eiweiß und anderen Mineralstoffen. Die Produktion dauert bei Bündnerfleisch bis zu 20 Wochen. Dabei verliert das Fleisch zwischen 45 und 55 Prozent seines Gewichts, sodass der Wasseranteil im Fleisch schließlich bei weniger als 0,92 Prozent liegt. Bereits heute ist Bündnerfleisch die meistverkaufte Schweizer Fleisch-Spezialität in Deutschland.

//// www.bell.ch