Bayern Blau-weißes Genusserbe - Settele, Schamel Meerrettich

Das Geschäft der bayerischen Nahrungsmittelindustrie brummt im In- und Ausland. Damit dies so bleibt, unterstützt der Freistaat die Wirtschaft nach Kräften. Ein Projekt ist das Weltgenusserbe Bayern.

Freitag, 08. April 2011 - Länderreports
Elke Häberle
Artikelbild Blau-weißes Genusserbe - Settele, Schamel Meerrettich

Inhaltsübersicht

Settele Schwäbische Spezialitäten & Feinkost: Convenience auf schwäbisch

Zu einem kulinarischen Streifzug durch das Schwabenland lädt Settele aus Neu-Ulm ein. Seit mehr als 40 Jahren bringt der Qualitätshersteller schwäbische Spezialitäten in mehrere tausend Lebensmittelmärkte in ganz Deutschland. Aktuell stehen Brätspätzle, Markklößchen, Marktsuppe und verschiedene Pfannen-Maultaschen in den Sorten Chili, Gemüse oder klassisch auf der Karte. Weitere Neuheiten auf dem Gebiet des schwäbischen Convenience-Genusses sind in der Entwicklung.

Zu den Bestsellern aus dem Hause Settele zählen natürlich die Spätzle – und das in den verschiedensten Variationen. Je nach Region wird derselbe Grundteig zu unterschiedlichen Spätzleformen verarbeitet. So erfreuen sich im bayerischen Raum Knöpfle großer Beliebtheit, während in Schwaben die klassischen langen Spätzle bevorzugt werden.

Eine besondere Delikatesse für Kenner der schwäbischen Küche sind die unregelmäßig geformten, geschabten Spätzle. „Durch die vielen verschiedenen Skandale haben wir festgestellt, dass der Endverbraucher mehr und mehr in das Vertrauen beim Hersteller setzt", sagt Settele-Vertriebsleiter Walter Bauer. Diesem Trend zu mehr Qualitätsbewusstsein, Regionalität und dem Verzicht auf Geschmacksverstärker kommt das Neu-Ulmer Unternehmen bereits seit Jahren nach. So werden die beliebten schwäbischen Spätzle und Schupfnudeln auch in Bio-Qualität angeboten. Die mit dem Bio-Zeichen gekennzeichneten Lebensmittel werden mit Zutaten aus ökologischem Landbau hergestellt und nach den Richtlinien der EG-Öko-Verordnung streng kontrolliert.

Die Konsumenten goutieren das offensichtlich. Und um auch künftig den Nachschub an qualitativ hochwertigen schwäbischen Teigwarenprodukten sicherzustellen, hat Settele in diesem Jahr die Produktions- und Lagerfläche erweitert.

//// www.settele.de

Schamel Meerrettich: Scharfe Stangen

In diesem Jahr konzentriert man sich bei Schamel Meerrettich ganz auf die Einführung von „Raspelstix", einer feinen Meerrettich-Zubereitung mit frisch geriebenen Krenraspeln. Für die Produktneuheit werden in einem aufwendigen Verfahren wurzelwürzige Krenraspeln mit reibfrischem Meerrettich im Melangierkessel zubereitet. Dank schonendem Julienne-Feinschnitt schmeckt man in dem Meerrettich noch die ursprüngliche Kraft der „magischen Wurzel". Die Krenraspeln wirken dabei wie ein Schärfetresor, denn erst beim Essen werden Enzyme aktiviert, die den scharfen Wirkstoff Sinigrin freisetzen. Geschäftsführer Hanns-Thomas Schamel empfiehlt die Neuheit zu allen Wurst-, Fleisch- und Fischgerichten und zu Salaten.

Ansonsten sieht das im fränkischen Baiersdorf ansässige Unternehmen auf Grund der Lebensmittelskandale in den vergangenen Monaten einen Verbrauchertrend hin zu qualitativ hochwertigen Lebensmitteln. Schamel: „Das spielt uns den Ball zu. Die Qualität von Lebensmitteln hängt von vielen Dingen ab: von der Sorgfalt bei Herstellung und bei Verarbeitung, von der Erfahrung und dem Wissen der Hersteller und natürlich von der Qualität der Grundprodukte. Auf jeder Packung Schamel Meerrettich bürgen deshalb die Inhaber in fünfter Generation, Hanns-Thomas und Hartmut Schamel, für feinste Qualität am Markt."

Den stärksten Verbraucherwunsch registrieren die Meerrettichspezialisten in der Rückbesinnung auf regionale Hausmannskost, hin zu einfachen und natürlichen Produkten. Schamel: „Mit Raspelstix sind wir ganz nah am Naturprodukt. Genau diesem Wunsch nach Regionalität und Nachhaltigkeit entsprechen wir seit 1846, dem Jahr unserer Unternehmensgründung."

Damit nicht genug: Bayerischer Meerrettich aus dem Hause Schamel wird seit Oktober 2007 von der Europäischen Union als geschützte geografische Angabe geführt. Das heißt: Nur Meerrettich, der zu 100 Prozent aus bayerischer Rohware und nach überlieferten Methoden verarbeitet und abgefüllt wird, darf als „Bayerischer Meerrettich" bezeichnet werden. Mit Schamels „Bayerischer Meerrettich" und Schamels „Bayerischer Meerrettich – Alpensahne" führt das Unternehmen zwei Sorten, die das Schutzetikett der EU tragen.

//// www.schamel.de

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