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Schlecker Unilever stellt Lieferung ein

Lebensmittel Praxis | 25. Januar 2012

Als erster Hersteller hat Unilever die Lieferungen an die insolvente Drogeriekette Schlecker eingestellt. Dies gelte seit Montag und so lange, bis der Insolvenzverwalter die Zahlung der Ware sicherstellen könne, sagte ein Unilever-Sprecher gegenüber „Spiegel Online".

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Unilever gehe aber davon aus, „dass sich die Situation schnell klären wird", so der Sprecher weiter. Andere Hersteller äußern sich derzeit nicht zu ihren Geschäftsbeziehungen zu Schlecker. Für die Drogeriekette ist ein schneller Erfolg bei den Verhandlungen mit den Lieferanten überlebenswichtig, damit die Kunden nicht vor leeren Regalen stehen.

Insgesamt übten große Konsumgüterhersteller wie Henkel, Beiersdorf und Co. allerdings nur wenig Druck auf Schlecker aus, hat Thomas Roeb, Handelsexperte von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, beobachtet. „Auch die Hersteller haben ein Interesse daran, dass Schlecker überlebt - sonst stünden sie auf dem deutschen Markt nur noch zwei starken Drogerieketten gegenüber", erklärt Roeb. Rossmann und DM könnten Preise und Konditionen dann noch stärker diktieren.

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