Tierwohl Schnabelkürzen wird verboten

Lebensmittel Praxis | 09. Juli 2015

Die Geflügelwirtschaft hat sich zum Ausstieg aus dem routinemäßigen Schnabelkürzen bei Legehennen und Mastputen verpflichtet. Ab dem 1. August 2016 sollen keine Schnäbel mehr gekürzt und ab dem 1. Januar 2017 auf die Einstallung von schnabelgekürzten Junghennen verzichtet werden, teilt das Bundeslandwirtschaftsministerium mit.

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Unterzeichner dieser für den Tierschutz in der Nutztierhaltung wegweisenden Vereinbarung sind der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, der Bundesverband Deutsches Ei sowie der Verband Deutscher Putenerzeuger. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt nennt die Vereinbarung, die Baustein der Tierwohl-Initiative „Eine Frage der Haltung“ ist, „sowohl zeitlich als auch in der Sache ambitioniert, auch im Vergleich zu anderen bekannten Initiativen“. Dennoch ist er zuversichtlich: „Wir sind in Deutschland auf einem guten Weg, zum EU-Trendsetter in Sachen Tierwohl zu werden.“