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Deutsches Milchkontor Russlandembargo schmälert Gewinn

LEBENSMITTEL PRAXIS | 10. März 2015

DMK, Deutschlands größte Molkerei (mehr als 9.000 Landwirte als Mitglieder), musste 2014 wegen des Russlandembargos einen Gewinnrückgang hinnehmen: Statt 51,7 Mio. Euro wie noch 2013 fiel der Gewinn 2014 nach vorläufigen Zahlen mit 42 Mio. Euro deutlich geringer aus. Der Umsatz lag 2013 und 2014 etwa gleich bei jeweils ca. 5,3 Mrd. Euro.

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Nach Angaben von Unternehmenschef Josef Schwaiger verzichtete das DMK auf einen möglichen höheren Gewinn, um Einbußen der Bauern bei der Auszahlung im vierten Quartal abzufedern. Im Jahresdurchschnitt erhielten die Landwirte 36,86 Cent je kg Milch, 2013 waren es noch 37,4 Cent.

In den vergangenen drei Jahren hat DMK nach eigenen Angaben mehr als 500 Mio. Euro in die heimischen Standorte und die Entwicklung fortschrittlicher Produktions- und Verfahrenstechniken investiert. So entsteht zurzeit in Zeven (Niedersachsen) eines der modernsten und leistungsfähigsten Milchpulverwerke, so DMK.

Das Ende der Milchquote ab 1. April wird nach Einschätzung des DMK wenig verändern. Das Unternehmen rechne wie bisher mit bis zu 4 Prozent mehr Milch im Jahr. Das DMK garantiere seinen Landwirten weiterhin die Abnahme der angelieferten Milchmengen.

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