Tierquälerei DMK geht Vorwürfen gegen Milchbetrieb nach

Milchkühe sollen auf einem Hof, der Deutschlands größte Molkerei DMK beliefert, getreten und geprügelt worden sein. Regelmäßig durchgeführte und unangekündigte DMK-Audits gaben keinen Anlass zur Beanstandung.

Donnerstag, 25. Juni 2020 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Stahmann

Dem Deutschen Tierschutzbüro soll belastendes Bildmaterial aus einem Milchbetrieb in Wees bei Flensburg (Schleswig-Holstein) zugespielt worden sein. Die Aufnahmen zeigen laut Tierschutzbüro, wie brutal mit Milchkühen im sogenannten Melkstand umgegangen wird. Auf LP-Anfrage hin, teilte DMK mit, dass regelmäßige, auch unangemeldete Besuche und Audits des Hofes keinen Anlass für Beanstandungen ergeben haben, genauso wie die Qualität der an die DMK gelieferten Milch. Dies gelte auch für ein unangemeldet durchgeführtes Audit, für das DMK nach Bekanntwerden der Vorwürfe einen externen Auditor beauftragt hatte. „Unabhängig davon nehmen wir die erhobenen Vorwürfe ernst und werden die Staatsanwaltschaft bei den eingeleiteten Ermittlungen nach Kräften unterstützen“, betonte DMK.

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