DRUCKEN

Urteil zum „Wurstkartell“ Wiltmann muss Millionen zahlen

Lebensmittel Praxis | 02. Oktober 2018
Urteil zum „Wurstkartell“: Wiltmann muss Millionen zahlen

Bildquelle: Getty Images / vikif

Im Verfahren um das sogenannte Wurstkartell hat das Oberlandesgericht Düsseldorf den westfälischen Wursthersteller Wiltmann zu einer Geldbuße von 6,5 Millionen Euro verurteilt. Das Unternehmen habe zwölf Jahren lang mit rund 20 anderen Herstellern Preiserhöhungen abgestimmt, sagte der Vorsitzende des 6. Kartellsenats, Ulrich Egger, bei der Urteilsverkündung.

Anzeige

Wiltmann ist einer von 22 Herstellern, gegen die das Bundeskartellamt 2014 Geldbußen in Höhe von insgesamt 338 Millionen Euro verhängt hatte. In der Staatskasse ist davon aber nur weniger als ein Drittel der ursprünglichen Summe angekommen. Einige große Firmen hatten ein Schlupfloch gefunden, das als „Wurstlücke“ bekannt wurde. Sie lösten die von den Geldbußen betroffenen Tochterfirmen kurzerhand auf und kamen als Muttergesellschaft ohne Strafe davon.

Wiltmann hatte Einspruch gegen die Buße eingelegt. Die übrigen Firmen akzeptierten die Bußgeldbescheide oder erreichten vor Gericht eine Einstellung des Verfahrens.

LPV GmbH

Am Hammergraben 14
56567 Neuwied
Tel.: +49 (0)2631 879-0
Fax: +49 (0)2631 879-201

Web: www.lebensmittelpraxis.de

Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieses Angebotes darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages vervielfältigt oder verbreitet werden. Unter dieses Verbot fällt insbesondere auch die Vervielfältigung per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbanken und die Vervielfältigung auf CD-ROM oder Online-Dienste.

All rights reserved. Reproduction or modification in whole or in part without express written permission is prohibited.

Noch kein Account? Registrieren!

Login