DRUCKEN

Lebensmittelkennzeichnung Verbraucherschützer fordern strengere Kennzeichnung

Lebensmittel Praxis | 14. Juni 2018
Lebensmittelkennzeichnung: Verbraucherschützer fordern strengere Kennzeichnung

Bildquelle: Magone

Bilder von Früchten oder die Bezeichnung „traditionell“ auf Lebensmitteln können nach Einschätzung europäischer Verbraucherschützer irreführend sein. Die Regeln für die Kennzeichnung von Lebensmitteln müssten daher verschärft werden, forderte der Verbraucherschutzverband Beuc von den EU-Institutionen.

Anzeige

Beuc-Chefin Monique Goyens sagt, dass Lebensmittel-Etiketten nach EU-Recht nicht irreführend sein dürften. Trotzdem nutzten Hersteller rechtliche Grauzonen aus, um ihre Produkte hochwertiger erscheinen zu lassen als sie eigentlich seien. Als Beispiele führte sie unter anderem Bezeichnungen wie „traditionell“ oder „natürlich“ an, die den Eindruck besonderer Qualität erwecken. Ebenso nannte sie die Abbildungen von Früchten auf Produkten, in denen der tatsächliche Fruchtanteil verschwindend gering ist.

Beuc fordert, dass Begriffe wie „traditionell“ oder „natürlich“ klar definiert sein müssten. Zudem müsse es bei „Vollkorn-Produkten“ eine Untergrenze für den Vollkorn-Anteil geben. Das gleiche gelte für Lebensmittel, auf denen bestimmte Zutaten wie Früchte besonders hervorgehoben werden.


LPV GmbH

Am Hammergraben 14
56567 Neuwied
Tel.: +49 (0)2631 879-0
Fax: +49 (0)2631 879-201

Web: www.lebensmittelpraxis.de

Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieses Angebotes darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages vervielfältigt oder verbreitet werden. Unter dieses Verbot fällt insbesondere auch die Vervielfältigung per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbanken und die Vervielfältigung auf CD-ROM oder Online-Dienste.

All rights reserved. Reproduction or modification in whole or in part without express written permission is prohibited.

Noch kein Account? Registrieren!

Login