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Mykotoxine Bessere Schnelltests für Pilzgift gefordert

Lebensmittel Praxis | 01. November 2012
Mykotoxine: Bessere Schnelltests für Pilzgift gefordert

Bildquelle: fotolia

In ihrer Marktstudie „Mykotoxin Analytik 2012/13“ schlägt die Bonner AFC Management Consulting Alarm.

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Untersucht wurden Trends und Probleme in der Analytik des Pilzgiftes Mykotoxin, das vor allem in Getreide und Nüssen vorkommt und für Mensch und Tier giftig ist. Die Befragten – Verantwortliche von Mühlen, Brauereien, Getreidehandel und der Futtermittelbranche – fordern eine verbesserte Analytik. Kritisiert wurden die derzeit sehr aufwändig vorzubereitenden Tests, deren Ergebnisse zudem lange auf sich warten ließen. Sie lieferten nach Ansicht der Befragen auch keine exakten Ergebnisse; wolle man Genaueres wissen, stiegen die Kosten stark. Verbesserung der Testmethoden ist daher eine wesentliche Forderung der Befragten. Sie verlangen speziell optimierte Schnelltests, die verlässliche Messergebnisse lieferten und einfach in der Bedienung sind, so der AFC.

Nach UNO-Schätzungen sind weltweit 25 Prozent der Getreidemengen, und damit die aus ihnen hergestellten Grundnahrungsmittel, mit Mykotoxinen belastet. Unter ungünstigen Bedingungen können diese laut AFC bereits auf dem Feld entstehen, aber ebenso bei Lagerung, Transport oder Verarbeitung. Betroffen sind Branchen, in denen Getreide verarbeitet wird oder die mit Getreide handeln.

Bild: 25 Prozent der Getreidemenge weltweit sind laut UNO mit dem Pilzgift Mykotoxin kontaminiert.