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ECR-Tag Nachhaltigkeit als Geschäftsmodell

Sonja Plachetta | 21. September 2012
ECR-Tag: Nachhaltigkeit als Geschäftsmodell

Bildquelle: GS1 Germany

Diskussion um Ressourcenschonung beim ECR-Tag. „Wenn wir so weitermachen wie bisher, fahren wir unseren Planeten an die Wand.“

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Mit diesen drastischen Worten trat Klaus Wiegandt, Ex-Metro-Chef und Gründer des Forums für Verantwortung, beim ECR-Tag in Wiesbaden für eine nachhaltige Entwicklung und mehr Ressourcenschonung ein. Nachhaltigkeit war eines der Schwerpunktthemen der von GS1 Germany organisierten Tagung. Nestlé-Deutschland-Chef Gerhard Berssenbrügge bekannte sich zu nachhaltigem Wirtschaften: „Wir können nur wachsen, wenn auch die Gesellschaft und die Umwelt Vorteile davon haben.“ Und Gastredner Prof. Dr. Klaus Töpfer, Ex-Umweltminister und langjähriger Direktor des UN-Umweltschutzprogramms UNEP, prophezeite: „Nachhaltigkeit wird ein großes Business werden.“

Letztlich, so lautete der Tenor mehrerer Referenten, habe aber jeder einzelne Verbraucher mittels seines Einkaufsverhaltens die Macht, nachhaltige Produkte einzufordern. Eine Hilfestellung bei der Auswahl könnten Konsumenten durch Zusatzinformationen über den Grad der Nachhaltigkeit eines Produktes erhalten. Diese sollen zu den Produktinformationen hinzugefügt werden, die Kunden heute schon via Smartphone über den Artikel-Barcode abrufen können (Extended Packaging). Derzeit wird daran gearbeitet, genaue Begriffsdefinitionen zu erstellen (zum Beispiel: Was genau heißt wassersparend?).