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Interview E. Moebius - Messe Düsseldorf „Innovationen, Konzepte, Trendthemen“

Lebensmittel Praxis | 15. Juni 2012
Interview E. Moebius - Messe Düsseldorf: „Innovationen, Konzepte, Trendthemen“

Bildquelle: Messe Duesseldorf, Constanze Tillmann

Interview zu den Düsseldorfer Intermessen (23. - 25.9.2012) mit Direktorin Elke Moebius.

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Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte der drei Intermessen?
Die Besucher finden neben Innovationen vor allem Konzepte für bestehende Sortimente und neue Trendthemen. Interessante Nischenprodukte zeigen vor allem mittelständische Anbieter. Und dies gilt für alle drei Bereiche, seien es Molkereiprodukte, Tiefkühlkost/ Speiseeis oder, Fleisch/Wurst.

Was ist neu bei den diesjährigen Intermessen?
Z.B. die Hallenaufteilung. Die erstmalige kompakte Belegung der Hallen 9 und 10 wird die drei Angebotsgruppen deutlich sichtbar trennen, damit ist die Einzelwahrnehmung aller drei Messen besser gewährleistet als noch 2010. Darüber hinaus setzen wir den Wunsch der beteiligten Branchen nach einer Separierung des Technikbereichs um.

Was sind für Sie die Highlights in diesem Jahr?
Insbesondere die Präsentation unserer Studie „Deutschland vor der Theke“, die entlarvt, was der Kunde wirklich will. Premiere feiert auch die Initiative „Best Innovation“. Hier haben alle Aussteller die Möglichkeit, sich mit ihren Neuprodukten zu bewerben. Die Messebesucher entscheiden dann, wer den Best Innovation Award 2012 gewinnt.

Wie wichtig ist heute ein attraktives Rahmenprogramm für eine erfolgreiche Messe?
Auf Messen verschiedenster Branchen boomten im letzten Jahrzehnt umfangreiche Rahmenprogramme mit Vorträgen und Specials. Nun geht der Trend „back to the roots“, d.h. das Geschäft an den Ständen steht wieder eindeutig im Vordergrund. Deshalb haben auch wir das Rahmenprogramm der Foodmessen verschlankt, was die Attraktivität jedoch keineswegs schmälert.

Was wird hier besonderes geboten?
Im Rahmenprogramm bilden der „ECOCARE 2012“ und die „Biomarke des Jahres 2013“ Höhepunkte. Die beiden begehrten Awards verleihen wir schon seit einigen Jahren gemeinsam mit der Lebensmittel Praxis.

Unsere Leser sind in der Regel an praxisorientierten Themen interessiert. Was bieten die Messen hier?
Für Ihre Zielgruppe dürfte die Sonderfläche „Best Practice“ von besonderem Interesse sein: 18 namhafte Händler, die in der Praxis bereits eindrucksvoll bewiesen haben, wie man mit kreativen Ideen eine Frischtheke zum Eye-catcher werden lässt, präsentieren ihre Konzepte live. Hierzu gehören z.B. Dornseifer Frische Center, E-Center Zurheide, Globus Saarlouis, Karstadt Perfetto, Konsum Dresden, Rewe Nüsken, Scheck-In-Center Frankfurt oder der Sky-Verbrauchermarkt Kiel.

Zum Thema „Kundenwunsch nach Bedienung“ haben Sie ja eine Studie erstellt. Gibt es hier Ergebnisse, die pro oder contra Theke sprechen?
An dieser Stelle möchte ich natürlich noch keine Ergebnisse vorwegnehmen, aber so viel sei schon gesagt: Überraschend viele tiefenpsychologische Faktoren beeinflussen unbewusst unsere Kaufentscheidung gerade an der Bedientheke und der SB-Frischetheke. Dabei können gleiche Faktoren sich je nach Produktgruppe, d.h. Fleisch oder Mopro, ganz unterschiedlich auswirken. Welche Faktoren dies sind und wie der Handel die Kenntnis dieser Faktoren in seinem Umgang mit dem Kunden und der Warenpräsentation geschickt nutzen kann, verraten wir beim Foodtrio im September.

Bild: „Der Trend geht ’back to the roots’, d.h. das Geschäft an den Ständen steht im Vordergrund.“ Elke Moebius, Director Intermopro / InterCool / InterMeat.