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Belgian Meat Finanzkrise wirkt nach

LEBENSMITTEL PRAXIS | 02. September 2010

Belgien exportiert jährlich rd. 650.000 t Schweinefleisch, rangiert im europäischen Vergleich auf Platz vier der Netto-Exporteure und hat sich vor dem Global Player Brasilien positioniert. Knapp die Hälfte der Ausfuhren geht nach Deutschland.

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René Maillard, Manager des Belgian Meat Office in Brüssel, kehrte mit folgenden Fakten vom Meat Club des Schweizer Markforschungsinstituts Gira zurück: Die Weltwirtschaft leidet noch immer an den Auswirkungen der Finanzkrise. Einzig China und Indien konnten ansehnliche Wachstumsraten vorlegen. „Derzeit deutet alles darauf hin, dass die Erdölpreise anziehen.

Höhere Rohstoffkosten führen zu einem direkten Kostenanstieg in der ganzen Fleischkette und schlussendlich zu einer schwächeren Fleischnachfrage“, prognostiziert Maillard. „In punkto Tiergesundheit gibt es derzeit keine großen Probleme, die dem Welthandel in die Quere kommen.“ Allerdings müsse man wachsam bleiben. Von der Afrikanischen Schweinepest in Russland gehe eine latente Gefahr aus.

Der BSE-Effekt ebbe derzeit ab. Um andere Tierkrankheiten wie Maul- und Klauenseuche, die Grippeviren H5N1 und H1N1 sei es ruhig geworden. „Die nachhaltige Fleischproduktion stellt eine große Herausforderung für die kommenden Jahre dar.“


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René Maillard, Manager Belgian Meat Office, Brüssel.

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