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Milchindustrieverband Fachmann für Milch

Heidrun Mittler | 30. August 2010

Der Milchindustrieverband hat seit Mai ein neues Gesicht: Dr. Björn Börgermann ist Kenner der Milchbranche – aus Theorie und Praxis. 

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Mit Milch hatte er schon immer zu tun, schließlich hatten seine Großeltern einen Betrieb mit Kühen und Schweinen. Außerdem hat Björn Börgermann Landwirt gelernt und nach seinen Studium zum Agraringenieur und seiner Promotion an der HU Berlin knapp drei Jahre bei der Humana Milchindustrie (im Bereich Logistik) gearbeitet. Seit Mai hat er sich nun der Milch im Großen und Ganzen verschrieben: Er ist zuständig für die Presse- und Öffentlichkeits-Arbeit des Milchindustrieverbands mit Sitz in Berlin. In dieser Funktion ist er nicht nur Ansprechpartner für die rund 100 Molkereien, sondern auch für Verbraucher und den Handel. Börgermanns Absicht: „Milch muss von der Verbraucherseite aus wieder als hochwertig begriffen werden“ – keine leichte Aufgabe, zumal der Milchindustrieverband die Kampagnen der einstigen CMA nicht ersetzen kann.

Das Problem des niedrigen Milchpreises erklärt er in vereinfachter Form so: „Das Preisniveau wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt, aber nicht allein auf dem Binnenmarkt, sondern darüber hinaus auch auf EU-Ebene und über den Weltmarkt.“

Vor den komplexen Gesetzen der europäischen Milchpolitik ist ihm nicht bange: Befragt, ob er tatsächlich die Regelungen für den europäischen Milchmarkt versteht, fragt er zurück: „Muss man das? Kann man das?“ und verweist darauf, dass man zunächst nur jemanden kennen sollte, der weiß, wo es steht. Er hat gute Ansprechpartner, denn der Verband unterhält ein eigenes Büro in Brüssel.

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Kein Preisverhau! Milch ist ein hochwertiges Produkt und sollte auch so in den Köpfen der
Verbraucher verankert sein, argumentiert Dr. Björn Börgermann.