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Champagne Studienreise in die Champagne

Heidrun Mittler | 18. November 2014

Reisen bildet – das durften die Ausbilder des Jahres am eigenen Leib erfahren – auf äußerst angenehme Weise.

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Zwei intensive Tage erlebten die diesjährigen Preisträger des Branchenwettbewerbs „Ausbilder des Jahres“, als sie sich Ende Oktober gemeinsam zu einem Besuch nach Frankreich aufmachten. Die Erkundungstour startete von Epernay aus, einer kleinen Stadt im Herzen des Weinbaugebiets Champagne. Epernay und die Region im Umfeld (mit 320 Dörfern, in denen Champagner hergestellt wird) lebt ausschließlich von dem besonderen Getränk, darüber war sich die Gruppe schnell einig. Der ein oder andere war erstaunt, dass sich mancher Franzose beim Abendessen im Restaurant eine Flasche der prickelnden Spezialität gönnt – an einem „normalen“ Wochenende, nicht nur an Silvester. Überdies wird bei unseren Nachbarn Champagner häufig als Begleiter zum Essen getrunken. Von wirtschaftlichen Schwierigkeiten scheint diese Branche jedenfalls nicht betroffen. Selbst die politischen Unwägbarkeiten in Russland und der Ukraine haben keinen negativen Effekt, da Champagner nicht vom Importstopp betroffen ist.

Die zweite wichtige Erkenntnis: „Den“ Champagner gibt es nicht, zwischen zwei Flaschen können geschmackliche Welten liegen. Auch wenn man nach dem Kurztrip natürlich kein Experte ist, so gelingt es den Teilnehmer der Tour jetzt ohne Schwierigkeiten, das Etikett richtig zu deuten – schließlich hat man ausdauernd verkosten dürfen, welchen Einfluss die drei Rebsorten auf den Geschmack haben. Für alle Freunde der Warenkunde sei gesagt: Bei den drei Rebsorten handelt es sich um eine weiße (Chardonnay) und zwei dunkle Trauben (Pinor Noir und Pinot Meunier). Natürlich hat auch die Dosage einen großen Einfluss auf die Süße des Getränks, die Stufen reichen von „zero dosage“ (ohne Zuckerzusatz) bis zum demi-sec – ideal zum Dessert.