Nomad Foods Iglo-Mutter wächst mit Käp'tn Iglo

Das Iglo-Mutterunternehmen Nomad Foods mit Sitz in Feltham in Großbritannien verzeichnet in 2020 das fünfte Jahr in Folge ein Ergebniswachstum. Das in New York gelistete Unternehmen (NYSE: NOMD), mit Marken wie Iglo (Foto: Käpt'n Iglo), Birds Eye, Findus, Goodfella's u.a. ist die größte Tiefkühlkost-Lebensmittelgruppe Europas und beschäftigt rund 4.900 Mitarbeiter. Für 2021 erwartet das Management ein Umsatz- und bereinigtes EBITDA-Wachstum von rund 3 bis 5 Prozent sowie ein organisches Umsatzwachstum von rund 1 bis 2 Prozent angenommen.

Freitag, 26. Februar 2021 in Nachrichten
Lebensmittel Praxis
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Bildquelle: Iglo

Wachstumstreiber waren 2020 sowohl die traditionellen Segmente mit beispielsweise Fisch und Gemüsevarianten, aber auch die stark nachgefragten Innovationen rund um vegetarisches und vegane Angebote sowie die neuen pflanzenbasierten Fleischalternativen. Im letzteren Segment ist die Gruppe in Europa in der Tiefkühlkategorie mit Abstand Marktführer und bestimmt die Wachstumsdynamik.

Stéfan Descheemaeker, Chief Executive Officer von Nomad Foods, erklärte: "Das Unternehmen lieferte ein weiteres Jahr mit starker finanzieller Leistung und schuf eine neue Grundlage, auf der wir im Jahr 2021 aufbauen werden, indem wir ein weiteres Jahr Wachstum über alle wichtigen Kennzahlen hinweg erzielen. Dieses erwartete, organische Wachstum im Jahr 2021 wird durch die Akquisition von Findus Schweiz und eine deutliche Reduzierung unserer Aktienanzahl im Vergleich zum Vorjahr aufgrund unserer aktiven Rückkaufaktivitäten seit März 2020 unterstützt. "

Der Umsatz stieg 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 8,2 Prozent auf 2,516 Milliarden Euro, gleichzeitig realisierte die Gruppe einen Gewinn nach Steuern von 225,1 Millionen Euro (2019: 153,6). Der bereinigte Gewinn nach Steuer wuchs um 12 Prozent auf  262,6 Millionen. Das bereinigte EBITDA stieg um 8 Prozent auf 467 Millionen. Ebenso einen Anstieg verzeichnete das Ergebnis je Aktie. Das bereinigte EPS stieg um 10 Prozent auf 1,35 Euro. Dies ist auf das Wachstum des bereinigten Ergebnisses nach Steuern und den kumulierten Effekt von Aktienrückkäufen gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen. Das berichtete EPS wuchs um 46 Prozent auf 1,14 Euro.