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regionale Lebensmittel Höhere Preise akzeptiert

Susanne Klopsch | 16. Mai 2014
regionale Lebensmittel: Höhere Preise akzeptiert

Fast die Hälfte der Verbraucher hierzulande ist bereit, für regionale Lebensmittel höhere Preise zu bezahlen.

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Wie das Marktforschungsunternehmen GfK in Nürnberg mitteilt, stieg ihr Anteil innerhalb von drei Jahren um drei Punkte auf zuletzt 46 Prozent. Die Gründe dafür seien unterschiedlich und reichen nach Erhebungen der Nürnberger Konsumforscher von purer Heimatliebe bis hin zu nachhaltiger Verantwortung.

Regionaler Konsum werde als moralischer Konsum empfunden, da die Produkte nicht nur oft frischer seien, sondern kürzere Lieferwege verursachten und ihr Kauf der heimischen Wirtschaft helfe, so die Marktforscher.

Für Bio-Produkte und fair gehandelte Waren ist hingegen jeweils nur rund ein Viertel der Konsumenten bereit, mehr Geld auf den Tisch zu legen – allerdings mit steigender Tendenz. Zudem kaufen der repräsentativen GfK-Befragung zufolge 52 Prozent der Deutschen bewusst weniger Lebensmittel ein, um nicht so viel wegwerfen zu müssen.

Im Schnitt wirft jeder Bundesbürger mehr als 80 (81,6) kg Lebensmittel pro Jahr weg. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Universität Stuttgart zu Lebensmittelabfällen in Deutschland, die das Bundesernährungsministerium in Auftrag gegeben hatte.

 

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