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Ethno-Food Karadag-Markt: Tradition und Moderne

Lebensmittel Praxis | 17. September 2013

Mit sieben Filialen ist das Familienunternehmen Karadag Marktführer in Köln, bezogen auf türkische Geschäfte. Der Erfolg dürfte manchem deutschem Konkurrenten Sorgen bereiten.

„Diszipliniert. Sauber. Frisch“. So lauten die drei Leitsätze, nach denen die Familie Karadag in Köln ihr Unternehmen aufgebaut hat. Erst 1987 ist Vater Binali nach Deutschland gekommen, 1996 startete er mit seinem ersten türkischen Laden in Köln-Buchforst. Mittlerweile betreibt die Familie sieben Supermärkte in mehreren Stadtteilen, heute haben seine drei Söhne das Tagesgeschäft übernommen. Cihan, der jüngste Statthalter, ist nach dem Fachabitur direkt ins Unternehmen eingestiegen. Er präsentiert voller Stolz das Erscheinungsbild der Märkte, das sich von traditionellen deutschen Supermärkten wenig unterscheidet: Scannerkassen, eine großzügige Obst- und Gemüsepräsentation und gut sortierte Bedienungstheken für Fleisch, Geflügel sowie Käse und Antipasti. Zum Konzept gehört eine Kundenkarte und ein professioneller Internet-Auftritt. Die Unterschiede zeigen sich im Sortiment und den rund 50 Mitarbeitern, die durchweg türkischer Herkunft sind. „Gerade ältere Türken möchten in ihrer Muttersprache bedient werden“, weiß er.

Die sieben Filialen liegen in guten Lagen, mit viel Laufkundschaft und in direkter Nachbarschaft zu Discountern, Drogerie- oder Supermärkten – das bringt Frequenz. „99 Prozent aller Türken kaufen bei Aldi“, vermutet Karadag. Lammfleisch aber würden sie niemals verpackt kaufen, deshalb kommen sie zu ihm. Frischfleisch und -geflügel (selbstverständlich halal) genießt in den Läden höchste Priorität – um diese Warengruppe kümmern sich die Karadag-Söhne selbst. Zur Kundschaft zählt internationales Publikum, der Kaufmann schätzt den Anteil deutscher, italienischer und arabischer Kunden auf 40 Prozent. Diese kaufen Zutaten für die Mittelmeer- und nordafrikanische Küchen.

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„Diszipliniert. Sauber. Frisch“. So lauten die drei Leitsätze, nach denen die Familie Karadag in Köln ihr Unternehmen aufgebaut hat. Erst 1987 ist Vater Binali nach Deutschland gekommen, 1996 startete er mit seinem ersten türkischen Laden in Köln-Buchforst. Mittlerweile betreibt die Familie sieben Supermärkte in mehreren Stadtteilen, heute haben seine drei Söhne das Tagesgeschäft übernommen. Cihan, der jüngste Statthalter, ist nach dem Fachabitur direkt ins Unternehmen eingestiegen. Er präsentiert voller Stolz das Erscheinungsbild der Märkte, das sich von traditionellen deutschen Supermärkten wenig unterscheidet: Scannerkassen, eine großzügige Obst- und Gemüsepräsentation und gut sortierte Bedienungstheken für Fleisch, Geflügel sowie Käse und Antipasti. Zum Konzept gehört eine Kundenkarte und ein professioneller Internet-Auftritt. Die Unterschiede zeigen sich im Sortiment und den rund 50 Mitarbeitern, die durchweg türkischer Herkunft sind. „Gerade ältere Türken möchten in ihrer Muttersprache bedient werden“, weiß er.

Die sieben Filialen liegen in guten Lagen, mit viel Laufkundschaft und in direkter Nachbarschaft zu Discountern, Drogerie- oder Supermärkten – das bringt Frequenz. „99 Prozent aller Türken kaufen bei Aldi“, vermutet Karadag. Lammfleisch aber würden sie niemals verpackt kaufen, deshalb kommen sie zu ihm. Frischfleisch und -geflügel (selbstverständlich halal) genießt in den Läden höchste Priorität – um diese Warengruppe kümmern sich die Karadag-Söhne selbst. Zur Kundschaft zählt internationales Publikum, der Kaufmann schätzt den Anteil deutscher, italienischer und arabischer Kunden auf 40 Prozent. Diese kaufen Zutaten für die Mittelmeer- und nordafrikanische Küchen.