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SuperMarkt des Jahres 2011 Ein wichtiger Impulsgeber - Selbstständige über 2000 qm

| 17. Mai 2011

Zum 19. Mal verleiht die LP die Auszeichnung „SuperMarkt des Jahres". 13 Märkte sind im Finale. Wir stellen sie und die Veränderungen in der Branche vor.

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Rewe XL, Butzbach

Fleischabteilung, Vinothek, Drogerieabteilung: ein Markt voller Highlights

Die Eins A Lebensmittelhandelsgesellschaft wurde 1993 gegründet. Der Markt im Butzbacher Industriegebiet tritt heute als Rewe XL auf und hat sich über die Jahre zu einer festen Größe im regionalen Lebensmittel-Einzelhandel entwickelt. Davon zeugen auch zahlreiche Branchen-Auszeichnungen. Dieses Jahr soll mit dem „SuperMarkt des Jahres" der ganz große Wurf klappen. Und die Zeichen stehen nicht schlecht, denn Marktleiter Günter Fritsch und sein Team haben viele Ideen entwickelt, um dem Kunden ein besonderes Einkaufserlebnis zu ermöglichen. So werden beispielsweise tägliche eigene Frucht-Quark-Becher hergestellt, die sich zu einem Verkaufsschlager entwickelt haben. Beeindruckend auch der „Landmarkt", bei dem Produkte von 30 Bauern aus der Region verkauft werden. Herzstück des Butzbacher Marktes ist die Frischeabteilung. Fisch, Käse und Fleisch, heiße Theke, Anti-Pasti, Frischkäsezubereitungen: Alles, was das Herz begehrt, ist dort zu finden, wobei besonderen Wert auf die eigene Wurstherstellung unter der Leitung von Ralf Bier gelegt wird. Hier werden täglich von den Mitarbeitern 400 kg Wurst produziert.

Gestalterisch aufwendig und mit Fachmarktcharakter präsentiert sich die Drogerieabteilung mit 2.600 Artikeln auf 400 qm. Die Weinabteilung („Vinothek") hebt sich ebenfalls mit einem Holz-Parkett und speziell gestalteten Regalen optisch vom Rest des Marktes ab und bietet Produkte für jeden Geldbeutel, von 99 Cent bis 99 Euro. Dass der Rewe XL in Butzbach bei den Kunden beliebt ist, zeigt ein Umsatzwachstum von 21 Prozent in den letzten drei Jahren.

Fakten

Philipp-Reis-Straße 4-6
35510 Butzbach

  • Verkaufsfläche: 4.000 qm
  • Brutto-Umsatz 2010: 22,8 Mio. Euro
  • Artikel: 32.300
  • Mitarbeiter (auf VZ): 32
  • Personalkosten: 8,1 %
  • Kunden/Woche: 22.500
  • Durchschnittsbon: 19,64 Euro

Selbstständige über 2000 qm

E-Center Wucherpfennig, Hannover

Stressfreier Einkauf mit Frischegarantie

Das E-Center in der Stadtrandlage von Hannover ist eingebunden in ein Einkaufszentrum, das, wenn man die Fahrzeugdichte auf dem Parkplatz als Maßstab nimmt, mit einem Mix aus Gastro- und Einzelhandelsstandorten hohe Anziehungskraft besitzt. Durchschnittlich werden pro Woche 25.500 Kunden gezählt. Mit Aldi Nord als unmittelbaren Nachbarn positionieren sich die Inhaber Torsten und Stefan Wucherpfennig auf knapp 3.000 qm Verkaufsfläche mit betonter Frische, Bedienung, Kundenevents sowie breiten und tiefen Sortimenten (25.000 Artikel) als Gegenpol zum Harddiscount. Im Umsatzranking der Edeka Minden-Hannover steht man mit diesem vergleichsweise kleinen Standort unter den E-Centern an vierter Position. Um für die Kunden attraktiv zu bleiben, wird das 2003 eröffnete Outlet fortlaufend modernisiert. Zuletzt wurde die Obst- und Gemüseabteilung neu gestaltet, die Fleischabteilung auf neuesten Stand gebracht und der Backshop erweitert.

Einladend und einem stressfreien Einkauf förderlich sind pfandfreie Einkaufswagen, ein Entree ohne Drehkreuz sowie breite Gänge. Acht Kassen garantieren den Kunden einen staufreien Checkout. Das üppige Angebot wird weiter auf Frische und Food getrimmt: So wurde der Nonfood-Anteil bewusst reduziert und das Sortiment in den Bedienungstheken durch Auslagerung von Prepacks deutlich erweitert. Um Kunden fester an die Einkaufsstätte zu binden, sind drei Veranstaltungen (Spargelessen, Grünkohlessen und „Rampengrillen") Fixpunkte im Jahr. Allein zum Grillen in der Ladezone kommen 650 Kunden.

Fakten

Adolf-Emmelmann-Str. 5
30659 Hannover

  • Verkaufsfläche: 2.992 qm
  • Brutto-Umsatz 2010: 24,4 Mio. Euro
  • Artikel: 25.000
  • Mitarbeiter (auf VZ): 88
  • Personalkosten: 10,6 %
  • Kunden/Woche: 25.500
  • Durchschnittsbon: 18,40 Euro

Selbstständige über 2000 qm

Zurheide Feine Kost, Düsseldorf

Außergewöhnliche Kombination von Feinkosttempel plus Restaurant

Der Begriff „Supermarkt" passt nicht, wenn man das neueste Objekt des Familienunternehmens Zurheide beschreiben will. Zwar ist hier das standardmäßige Sortiment eines Supermarktes durchaus zu haben, zu üblichen Preisen (allein über 2.000 Produkte im Preiseinstieg). Aber hinzu kommt ein Feinkostsortiment, das seinesgleichen sucht, ebenso eine außergewöhnliche Darbietung in punkto Präsentation. Es ist nicht untertrieben, dass Zurheides den Zusatz „Feine Kost" in die Firmierung aufgenommen haben.
Das gesamte Gebäude, das im März 2009 in Betrieb gegangen ist, umfasst 6.000 qm Fläche, darin im Erdgeschoss ein Parkhaus mit 350 Parkplätzen und einen Getränkemarkt auf 950 qm. Mittels Rollband oder Aufzug gelangt man dann in eine Erlebniswelt rund ums Thema Lebensmittel.

Marktleiter Bernd Polert und Inhaber Rüdiger Zurheide zeigen bei einem Rundgang selbstbewusst die Highlights: den Weinkeller mit zwei begehbaren, optimal temperierten Räumen (hier lagern Weine im Wert von rund 200.000 Euro), den „Cheeseroom", eine Käseabteilung bzw. ein kleines Käsefachgeschäft, eine Kosmetikabteilung auf dem Niveau eines Drogeriemarktes. Und natürlich die Manufakturen, bei denen der Kunde sehen, riechen und schmecken kann, wie ein Produkt hergestellt oder veredelt wird: die Kaffeerösterei mit angeschlossenem Café, die Patisserie, wo ein italienischer Konditormeister süße Kleinigkeiten kreiert, die Pasta- und die (untervermietete) Sushi-Bar. Überall auf der Fläche verteilt findet man kleine Bistros, an denen man Zurheides feine Kost direkt verzehren kann.

Fakten

Nürnberger Str. 40 - 42
40599 Düsseldorf

  • Verkaufsfläche: 5.000 qm
  • Brutto-Umsatz 2009: 29,2 Mio. Euro
  • Artikel: ca. 52.000
  • Mitarbeiter (auf VZ): 125
  • Personalkosten: 13,5 %
  • Kunden/Woche: 23.000
  • Durchschnittsbon: 27 Euro