Lidl Manager verurteilt

In Frankreich wurden jetzt zwei Lidl-Manager wegen Diskriminierung verurteilt. Ein Strafgericht in Senlis bei Paris hat, so berichtet das Handelsblatt, hat einen Regionalleiter (6 Monate) sowie einen Personalchef (4 Monate) zu Haftstrafen auf Bewährung verurteilt. Außerdem kommen beide nicht an einer Geldstrafe vorbei - 5.000 und 3.000 Euro). Lidl muss 10.000 Euro zahlen.

Anzeige

Zum Hintergrund: Eine Kassiererin aus der afrikanischen Elfenbeinküste hat vor zwei Jahren Anzeige gegen Lidl erstattet, weil ihr Arbeitgeber ihr keinen unbefristeten Vertrag geben wollte. Lidl hatte die Weigerung laut Handelsblatt, damals damit begründet, dass die Frau nicht die französische Staatsangehörigkeit habe. Die beiden Manager und Lidl legten Berufung ein. Da ein Drittel der Angestellten Ausländer seien, könne man nicht von Diskriminierung sprechen.