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Karstadt Weg frei für Berggruen

LEBENSMITTEL PRAXIS | 16. September 2010

Das Essener Amtsgericht hat den Karstadt-Insolvenzplan angenommen. Damit sei die Übernahme der Warenhauskette durch den deutsch-amerikanischen Investor Nicolas Berggruen in letzter Instanz bestätigt, teilte das Gericht mit.

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Jetzt bestehe nur noch eine 14-tägige Beschwerdefrist, in der mögliche Verfahrensfehler beanstandet werden können. Am 1. Oktober soll dann Berggruen die Schlüsselgewalt für die Karstadt Warenhaus GmbH mit 120 Filialen und rund 25.000 Beschäftigten erhalten. Der künftige Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen hat sich optimistisch für die Zukunft der Warenhauskette geäußert: „Karstadt steht. Karstadt wird jetzt, glaube ich, ein sehr aufregendes Leben haben“, sagte Berggruen im Karstadt-Haus am Kurfürstendamm in Berlin. Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg bestätigte, dass die letzten erforderlichen Dokumente eingegangen seien. Bereits zuvor war mitgeteilt worden, dass der Kaufvertrag mit Berggruen in Kraft treten kann, nachdem die Gläubiger des Karstadt-Vermieters Highstreet den von Berggruen geforderten Mietsenkungen zugestimmt haben. Nun hat auch das Amtsgericht Essen den Insolvenzplan angenommen.

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