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Bio Company Umsatzplus und neue Märkte

Lebensmittel Praxis | 08. Februar 2019
Bio Company: Umsatzplus und neue Märkte
Bildquelle: Bio Company

Die Bio Company in Berlin erzielte 2018 einen Umsatz von 173 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Plus von 10,2 Prozent (Vorjahr: 254 Millionen Euro). Damit liegt der Bio-Filialist deutlich über dem Branchendurchschnitt. Laut Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) verzeichnete der bundesweite Naturkostfachhandel 2018 insgesamt ein Wachstum von 5,2 Prozent.

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Die Bio Company bleibt Marktführer in Berlin. Von den insgesamt 126 Bio-Supermärkten in der Metropolregion Berlin-Brandenburg besetzt die Bio Company 50 Standorte. Im bundesweiten Ranking der Bio-Supermärkte belegt man Platz 3. Insgesamt hat das Unternehmen 56 Filialen.

2018 hatte die Bio Company hohe Investitionen vor allem in die energetische Modernisierung der Bestandsmärkte fließen lassen und auf das neue Laden-Design umgestellt. Trotz Umbau und damit zeitweiser Schließung einzelner Filialen konnte der Bio-Filialist nach eigenen Angaben auch im Bestand stark wachsen. Insgesamt hat das Unternehmen aktuell 56 Filialen. Für 2019 sind drei weitere Neueröffnungen geplant, davon zwei in Berlin und eine in Dresden. Darüber hinaus werden sechs Märkte modernisiert.

„Auch 2019 führt die Bio Company ihren erfolgreichen Kurs einer stärkeren Nachhaltigkeitsstrategie fort“, so Geschäftsführer Georg Kaiser. So wurde Ende 2018 erstmals ein Nachhaltigkeitsbericht erstellt, orientiert an Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK). Ebenso senkt die Berliner Bio-Supermarktkette weiter konsequent den Verpackungsverbrauch, um Müll zu reduzieren. Seit Ende 2018 können Verbraucher in allen Märkten der Bio Company verpackungsfrei an den Frischetheken für Fleisch und Wurst einkaufen. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Plastiktüten in den Filialen abgeschafft. Bereits jetzt ist der Obst- und Gemüse-Bereich zu 90 Prozent plastikfrei. Auch die Unverpackt-Stationen zum Selbstabfüllen von loser Ware hätten sich bewährt.


Die energieeffiziente Optimierung des Filialnetzes soll bis Ende 2019 fertiggestellt sein. Über die Hälfte der Märkte sind bereits auf modernstem ökologischen Standard, einige ältere Märkte befinden sich derzeit in der Umstellung. Zum Konzept der Energiereduktion gehört die Wärmerück-gewinnung bei den Kälteanlagen, sodass auf eine Heizung im Verkaufsraum komplett verzichtet werden kann. Aber auch Glastüren an den Frischeregalen sowie die durchgehende Verwendung von LED-Beleuchtung sind Teil des Energiesparkonzepts. Insgesamt kann so bis zu 40 Prozent Strom eingespart werden.

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