Tengelmann:Expansion in Italien und Rumänien

Bildquelle: Tengelmann

Tengelmann Expansion in Italien und Rumänien

Solide Geschäfte beim Textildiscounter Kik und bei der Baumarktkette Obi haben dem Familienunternehmen Tengelmann im vergangenen Jahr eine deutliche Umsatzsteigerung beschert. Insgesamt stieg der Erlös des Mülheimer Unternehmens 2017 um 3,8 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro, wie Tengelmann mitteilte.

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Zum Gewinn machte das Unternehmen keine Angaben. Künftig will der Discounter sein Auslandsgeschäft kräftig ausbauen. Allein in Italien sollen künftig pro Jahr rund 25 neue Filialen entstehen. Außerdem sollen im Herbst dieses Jahres die ersten Kik-Läden in Rumänien eröffnen. Der Textildiscounter Kik, der inzwischen mehr als 3500 Filialen in zehn europäischen Ländern betreibt, steigerte seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 2,8 Prozent auf zwei Milliarden Euro.

Die Baumarktkette Obi setzte in 655 Märkten in elf Ländern knapp 6,2 Milliarden Euro um, ein Plus von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Außerdem ist Tengelmann noch als Wagniskapitalgeber an zahlreichen Internet-Start-Ups beteiligt und entwickelt mit der Immobilientochter Trei Real Estate Wohnimmobilien und Fachmarktzentren.

Das Familienunternehmen war zuletzt in den Schlagzeilen, da der Firmenchef und Miteigentümer Karl-Erivan Haub im März dieses Jahres von einer Skitour im Matterhorn-Gebiet nicht zurückkehrte. Im April übernahm daraufhin sein Bruder Christian Haub die Geschäftsführung. Der neue Konzern-Chef betonte, es bestehe keine Bestandsgefährdung für das Familienunternehmen.