Tiernahrung Bieterkampf um Zooplus

Um die Übernahme von Zooplus, dem Versandhändler für den Heimtierbedarf, rivalisieren derzeit die Großinvestoren. Auch Amazon ist bereits im Gespräch. Die Aktie steigt.

Freitag, 10. September 2021 - Handel
Lebensmittel Praxis
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Nach dem Übernahmeangebot des Finanzinvestors Hellman & Friedmann im August sind, so melden Handelsblatt und Börsenfachpresse, weitere Interessenten aufgetaucht. Sowohl die schwedische Beteiligungsgesellschaft EQT als auch die amerikanische Investmentgesellschaft KKR haben dem Management offenbar „aus finanzieller und strategischer Sicht glaubhafte Vorschläge unterbreitet“, heißt es bei Zooplus.

Hellman & Friedman bieten 390 Euro in bar pro Aktie; derzeit notiert dere Aktienwert bei 437,20 Euro mit steigender Tendenz. Laut Börsenexperten wird Zooplus mit rund 3 Milliarden Euro bewertet. Denkbar sei, so spekulieren die Experten, dass auch industrielle Käufer auf Zooplus aufmerksam geworden sind. Und auch Amazon könnte Interesse haben, sich den Fachversand einzuverleiben.

Zooplus hat im ersten Haljahr 2021 die 1-Milliarde-Euro-Marke beim Umsatz übersprungen (plus 16 Prozent). Die umsatzbezogene Wiederkaufrate stieg auf 98 Prozent. Eine stabile Rohmarge von 30,5 Prozent und ein EBITDA von 42,2 Millionen Euro führt zu einer EBITDA-Marge von 4,2 Prozent.

Der Umsatz von Zooplus belief sich im Geschäftsjahr 2020 auf mehr als 1,8 Milliarden Euro und erreichte damit einen Anteil von rund 7 Prozent am europäischen Markt für Heimtierbedarf, dessen Volumen sich auf etwa 28 bis 29 Milliarden netto beläuft.

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