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Gastro-Star-Gewinner Edeka Zurheide im Crown

Elena Kuss | 17. Dezember 2019

In der Kategorie „Feinschmecker“ zeichnete die Jury den vielleicht meistdiskutierten Markt der Republik aus. Edeka Zurheide im Crown in Düsseldorf wartet mit einem einzigartigen Gastronomie-Konzept auf, mit Vorbildcharakter über die Branche hinaus.

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Wer den neuesten Zurheide-Markt in Düsseldorf nahe der Kö betritt, spürt es sofort: Dieses Geschäft ist ein Erlebnis. Zahlreiche Mitarbeiter formen vor den Augen der Kunden Pralinen, schichten Torten oder belegen Sandwiches. Bereits in der Mall werden die Besucher von einer Vielzahl an Gastro-Konzepten königlich empfangen: Kaffee-Lounge, Pâtisserie, vegetarisches Restaurant. Weniger royal, dafür ganz neu gibt es eine heiße Theke, die Familie Zurheide in Eigenregie betreibt. Mit dem Konzept des Untermieters Natsu, der zuvor an dieser Stelle in der Mall frisches Sushi angeboten hatte, waren die Kaufleute unzufrieden. „Wir sehen einfach immer wieder: Wenn wir es selbst machen, klappt’s besser“, sagt Heinz Zurheide, der vor fast zwei Jahren mit seinen beiden Söhnen Rüdiger und Marco den 10.000 Quadratmeter großen Genießermarkt eröffnet hat.

Im Untergeschoss geht es weiter: Pasta-, Beef-, Champagner- und Mozzarellabar. Dazu ein eigenständiges Gourmetrestaurant. Es gibt abgelegenere Tische, Tische zwischen den Regalen oder angeschlossen an die Bedientheken. Die Anzahl der Sitzmöglichkeiten wird laut Mitarbeiterin Michaela Hren flexibel angepasst und nach Bedarf auf- und abgebaut. „Der Andrang ist nur sehr schwer zu kalkulieren, deshalb sind wir darauf vorbereitet, immer schnell reagieren zu können“, erklärt Hren.

Das Gourmetrestaurant Setzkasten, das Anfang November vom Gault & Millau mit 16 Punkten ausgezeichnet wurde und so zu den 1.000 besten Restaurants in Deutschland gehört, ist, anders als bei all dem Ruhm zu erwarten, eher ruhig gelegen, fast versteckt. Doch wer den verwinkelten Raum mit abgetrenntem Cheftable, an dem die Gäste mitten in der Küche sitzen können, entdeckt hat, wird von Küchenchef Anton Pahl und seinem Team verwöhnt. Die Zutaten stammen aus den Supermarktregalen und werden nach Bedarf zusammengesammelt. In der Küche werden die Zutaten gescannt und so dem Warenwirtschaftssystem zugeführt.

Fakten

Gastrofläche: 881 qm
Sitzplätze: 308
Umsatzanteil: 9,9 Prozent
Durchschnittlicher Bon: 14,00 Euro
Kundenanteil: 16,2 Prozent
Eigenproduktion: 75 Prozent und mehr

Perfekt Bis ins Detail
Echtes Basilikum auf den Tischen der Pastabar oder große Rinder aus Metall an der Wand, die sofort verständlich machen, wo sich das gute Stück befindet, das in der Bedientheke oder auf dem Teller liegt: In der Gastronomie schlägt das Herz des Marktes. Das Lichtkonzept sorgt für unterschiedliche Stimmungen. Während im Setzkasten das Licht eher gedimmt ist, überzeugt die Beefbar mit einer fast tageshellen Ausleuchtung. Auch das Personal trägt unterschiedliche Arbeitskleidung, die der jeweiligen Gastronomie angepasst ist. So tragen die Kellner in der Kaffee-Lounge Fliegen, im Setzkasten gibt es edle Westen in schwarz zu sehen, in der Beefbar sind die Mitarbeiter in weiß gekleidet. Um das Personal entsprechend auszulasten, helfen Mitarbeiter aus anderen Gastro-Konzepten bei der Produktion der Speisen bei Bedarf mit. Der Setzkasten produziert zwei Mal täglich frisch, für die anderen Gastronomiebereiche wird beispielsweise das Gemüse vorblanchiert. Zum Zeitpunkt des Kaufs wird es dann noch mal frisch angebraten. Extrawünsche sind bei allem Gastronomieangeboten möglich.

Vielfalt im Menüboard
Vom Leberkäsebrötchen bis zum Wagyu-Filet gibt es bei Edeka Zurheide für alle Geschmäcker und Geldbeutel eine entsprechende Auswahl. Die Pastabar arbeitet mit Tagesangeboten, der Setzkasten wechselt einmal in der Woche mittags, abends einmal im Monat die Karte. Ein schneller Setzkasten (Drei-Gänge-Menü, das in einer innovativen Tragevorrichtung serviert wird) kostet mittags 19,90 Euro, Nudelgerichte gibt es ab 5,90 Euro. Ein Espresso in der Kaffeelounge kostet zwei Euro. Samstags gibt es in der Kaffee Lounge ein Frühstücksbuffet (29,90 Euro für zwei Personen mit zwei Sekt, zwei Orangensaft und zwei Heißgetränken). Seit Anfang August gibt es Pizzen (ab 8,90 Euro) an der Mozzarellabar. Wenn sie laufen, kann sich Heinz Zurheide ein eigenes Pizza-Gastrokonzept mit Steinofen vorstellen.

Alle festen Speisekarten sind online einsehbar. Platzreservierungen können übers Netz gemacht werden. Beworben wird die Gastronomie online und in Print-Produkten. Das Gourmetrestaurant Setzkasten hat beispielsweise einen eigenen Instagramkanal, der regelmäßig mit Bildern der kredenzten Köstlichkeiten bestückt wird. Im Handzettel finden Kunden Hinweise auf Aktionstage und Angebote in der Gastronomie.

Gewinner Gastro-Star 2019