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ASP: Schweinepest rückt näher

Reiner Mihr | 02. Januar 2020

Die afrikanische Schweinepest (ASP) ist im Westen Polens aufgetreten. Das Risiko des Übergreifens auf deutsche Gebiete ist erhöht.

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Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, hat durch das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Westen Polens seine Risikobewertung aktualisiert. Seit November/Dezember 2019 besteht daher im Grenzgebiet zu Polen ein hohes Risiko des Übergreifens von ASP auf deutsches Gebiet durch migrierende Wildschweine. Ein ASP-Fall kam nur 79 km von der deutschen Grenze (Brandenburg) entfernt vor. Inzwischen wurden im Seuchengebiet zahlreiche weitere ASP-positive Wildschweinkadaver gefunden. Die tatsächliche Ausdehnung des betroffenen Gebietes scheint momentan noch nicht bekannt zu sein, so das FLI. Während die ASP in der Tschechischen Republik offenbar in einem relativ kleinen Gebiet eingegrenzt werden konnte, scheint das betroffene Areal im Westen Polens wesentlich größer zu sein.