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Schweizer Migros plant Mikroshops

Reiner Mihr | 04. Juni 2019

Die Migros plant Kleinstläden in der Größe von Zweizimmerwohnungen.

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Wie Markus Laenzlinger, Chef der Tochter-Kette Migrolino im Migros Magazin erklärt, sind die Mikroläden oder Cornerstores genannten „zwischen 50 und 80 Quadratmeter unsere Zukunft.“ Das Konzept soll demnächst in Städten oder Shell-Tankstellen, die für Migrolino-Shops zu klein waren, umgesetzt werden. Tagsüber sollen die Minishops mit Mitarbeitern besetzt sein, die für Warennachschub sorgen. In der Nacht werden sie zu Selbstbedienungsstationen. Für nächtlichen Einkauf benötigen Kunden eine mit einer Zutrittssoftware ausgestattete App, die der ähnelt, die Banken benutzen. „So können wir die Kunden identifizieren und sicherstellen, dass nur über 18-Jährige Alkohol beziehen können. Das ist unsere Vorstellung“, sagt Laenzlinger. Auch die Digitalisierung ist ein Thema: eine von Migrolino-Mitarbeitern entwickelte cloudbasierte Bezahllösung, erlaubt es den Kunden ihren Kaffee und das dazugehörende Croissant per App zu bestellen und danach anschließend in der Filiale abzuholen.