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Meinung: foodwatch "Legale Irreführung geht weiter"

| 08. Juli 2011

„Der Alltag in Europas Supermärkten wird auch in Zukunft von falschen Versprechungen und legalen Irreführungen bestimmt sein. Man wird vergeblich nach Angaben zu Nährwerten auf der Vorderseite der Verpackung suchen. Informationen zur Herkunft wird es, außer bei Frischfleisch, nicht geben. Und, Pech für die Älteren, die ‚Pflichtangaben' müssen ganze 1,2 Millimeter groß sein", so Matthias Wolfschmidt von der Verbraucherorganisation foodwatch.

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Weitergehende Regelungen, wie vom EU-Parlament teilweise vorgesehen, habe die Industrie erfolgreich verhindert. Das zeige, wie die Machtverhältnisse in Europa liegen. Allein für die Verhinderung der Nährwert-Ampel hätten die Hersteller 1 Mrd. Euro investiert. "Wer auf der einen Seite immer vom 'mündigen Verbraucher' spricht, dann aber solche Gesetze macht, verhöhnt die Bürger Europas. Die notwendigen Informationen, um souveräne Kaufentscheidungen zu treffen, bekommen die Verbraucher auch weiterhin nicht."