Trend 2024 Suche nach Nachwuchs ist schwierig

Wie gelingt es, gute Auszubildende zu rekrutieren? Dieses Problem wird den Handel wohl noch die nächsten zehn Jahre beschäftigen.

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Aktuell ist es schwierig, ausreichend gute Auszubildende zu finden. Es gibt wohl kaum einen Personalverantwortlichen im Handel, der diesen Satz derzeit nicht unterschreiben würde. Wie aber sieht die Situation in zehn Jahren aus? Entspannt sich die Lage, und die Einzelhändler vor Ort können wieder aus einer Vielzahl von Bewerbern auswählen? Oder bereitet die Rekrutierung von Auszubildenden dann auch noch tiefe Sorgenfalten?

Wir haben Experten um ihre Einschätzung gebeten. Aus den Antworten von sechs Spezialisten in Sachen Aus- und Fortbildung – allesamt Juroren unseres Branchenwettbewerbs Ausbilder des Jahres – wird deutlich, dass das Thema auch in den nächsten Jahren für Sorgenfalten sorgen wird (siehe Statements oben). Zusammenfassend kann man es so formulieren: Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos. Schließlich kommt die demografische Entwicklung nicht überraschend. Die Planer in den Handelszentralen haben sich schon jahrelang darauf vorbereitet, dass der Nachwuchs knapp wird. Doch unterschätzen darf man das Problem keinesfalls!

Als kleiner Denkanstoß sei auf das Phänomen des limitierenden Faktors anhand eines Beispiels hingewiesen. Wer ein Haus baut, braucht Steine und Mörtel. Man kann noch so viele Steine (also Kapital oder auch gute Ideen) haben – wenn der Mörtel ausgeht, kann man nicht weiterbauen. Ähnlich verhält es sich in einem Team: Wenn die Jungen fehlen, läuft der Laden irgendwann nicht mehr rund. Vielleicht noch nicht heute oder morgen, aber irgendwann fängt es garantiert an zu knirschen.

Fazit: Es lohnt, in Ausbildung zu investieren. Heute, morgen und ohne Zweifel auch noch in zehn Jahren.

Ausbildung – ein entscheidender Faktor für den Erfolg