Bildquelle: fotolia

Bier

Die bunte Zukunft der Bierbranche

Seitenindex

Auch die Marktforscher sehen den unaufhaltsamen Siegeszug der Kategorie: „Für die neuen so genannten Fassbrause-Produkte stehen die Zeichen gut“, sagt ein Nielsen-Sprecher. Die gute Entwicklung der alkoholfreien Segmente sei generell von einem deutlich gestiegenen Werbedruck getragen, der um fast 40 Prozent auf 46 Mio. Euro angestiegen sei. Der Bereich alkoholfreies Bier sei im letzten Jahr wieder deutlich gewachsen. Alle alkoholfreien Sorten wie Weizen, Pils und Schankbier zeigten deutliche Aufwärtstendenzen. Solche Zahlen werden von den Brauern nahezu durch die Bank bestätigt. Die Neumarkter Lammsbräu hat 2011 sogar erstmals mehr alkoholfreie Getränke als Bier verkauft. (eine Steigerung von 59 Prozent auf 69.210 hl gegenüber dem Vorjahr). Lammsbräu ist also ein Parade-Beispiel für den Boom der alkoholfreien Varianten.

Aber auch in Sachen Pils können die Brauer aufatmen: Nach mehreren Jahren mit rückläufiger Entwicklung verbuchte die Sorte erstmals wieder eine leichte Nachfragesteigerung (+ 1,1 Prozent, Absatz in LEH, GAM und Tankstellen). Da mehr als die Hälfte der verkauften Menge auf dieses Segment entfällt, wirkt sich dies auch positiv auf den Gesamtmarkt aus.

Die Trends aus dem Braukessel
Alkoholfreie Biere waren der große Trend 2011 und konnten auf Basis Absatz (LEH, GAM und Tankstellen) stark zulegen
Auch klassisches Kölsch ist derzeit angesagt und zählt zu den auf Absatzbasis am stärksten wachsenden Sorten.

Bild: Varianten wie Zitrone, Holunder oder Waldbeere bringen Farbe in die Brau-Welt.  Bildquelle: fotolia

///www.fassbrause.de
///www.carlsbergdeutschland.de
///www.veltins.de
///www.stauder.de