Backstationen:Effizienz und Hygiene sind entscheidend

Bildquelle: Linde Ladenbau

Backstationen Effizienz und Hygiene sind entscheidend

Aufbackstationen signalisieren Frische. Deshalb statten immer mehr Händler ihre Märkte damit aus. Bei der Anschaffung sind mehrere Faktoren zu beachten.

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Lebensmittelhändler unterstreichen ihre Frischekompetenz vermehrt damit, dass sie in ihren Märkten auch Aufbackstationen installieren. Wanzl Ladenbau verzeichnet in diesem Segment zum Beispiel ein stabiles Wachstum von etwa 30 Prozent jährlich. Auch andere Ladenbauer berichten von einer deutlichen Zunahme.

Kaufleute, die über eine solche Anschaffung nachdenken, müssen mehrere Faktoren beachten. Einer ist die richtige Platzierung. Ein guter Ort für Bake-off-Stationen ist der Eingangsbereich, „damit der Geruch den Konsumenten in den Markt zieht“, sagt Wolfgang Heize von Umdasch Shopfitting. Geeignet ist aus Sicht von Günter Muth von Aichinger eine „sinnvolle Kombination mit anderen Warengruppen“, z. B. Käse oder Wurst. Häufig werden sie laut Mario Berg von Linde Ladenbau in Frischezonen integriert oder „bilden ein eigenes Highlight im Markt“. Dabei kommt es auch auf die richtige Beleuchtung an, d. h. die Lichtfarbe sollte genau auf das zu leuchtende Produkt abgestimmt werden, um die Ware möglichst gut in Szene zu setzen.

Die Aufbackstationen sollten eine Ergänzung zum Vorkassenbäcker sein, aber nicht mit ihm in Konkurrenz treten. Eine Bestückung nur mit den gängigsten Preiseinstiegsprodukten sei daher ratsam, so Muth. Die Präsentation muss übersichtlich und die Ware einfach zu entnehmen sein.

Zu achten ist auf die Lebensmittelverträglichkeit der verbauten Materialen sowie die Einhaltung der Hygienestandards. Diese spielen eine umso größere Rolle, wenn unverpackte Ware angeboten werden soll. Um effiziente Abläufe beim Bestücken und Reinigen zu ermöglichen, eignen sich laut Olaf Mörk von Wanzl Ladenbau am besten zerlegbare Module. Zudem ist zu klären, von wo das Möbel befüllt werden soll. „Es hat sich bewährt, SB-Brotregale von hinten zu bestücken. Die Ware kann direkt aus dem dahinter stehenden Ofen oder Stikkenwagen nachgefüllt werden und muss nicht durch den Markt transportiert werden“, erklärt Muth. Flexibilität ist dagegen bei Wanzl oberstes Gebot. „Heck- und Frontbefüllung ermöglichen optimales Handling für Kunden und Personal“, sagt Mörk. Wichtig ist darüber hinaus eine gute Schulung des Personals. Denn es nutzt nichts, wenn die Aufbackstation ein Blickfang ist, aber Befüllung und Reinigung nicht reibungslos laufen.

Bild: Ein gut ausgeleuchtetes Sortiment sowie Entnahmefächer aus Glas zeichnen die Aufbackstation bei Edeka Wucherpfennig in Hannover aus.