Obst & Gemüse:So putzt man die Abteilung für den Frühling heraus

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Obst & Gemüse So putzt man die Abteilung für den Frühling heraus

Ein bewährtes Rezept: Stellen Sie sich mitten ins Obst und Gemüse, und nehmen Sie wahr, was Ihr Kunde sieht!

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Das Weihnachtsgeschäft ist vorüber, langsam kehrt wieder Ruhe in die Abteilung ein. Fast jeder Verbraucher ärgert sich über zusätzliche Pfunde, die er durch das gute Essen und die vielen Feiern zusätzlich auf den Rippen hat. Jetzt ist Fasten angesagt! Das bedeutet, dass zusätzlicher Schwung in die Obst- und Gemüse-Abteilung kommt – kalorienarme und frische Produkte stehen besonders hoch im Kurs!

Eine gute Gelegenheit, die Abteilung unter die Lupe zu nehmen, so, wie der Kunde sie sieht. Einige wichtige Punkte, auf die man achten sollte:

  • Erkennbare Frische ist das A&O des Erfolgs. Nichts darf verdorben, vergammelt oder faulig sein!
  • Wie sieht der Boden der Abteilung aus? Sauber, ohne Abfall, ohne Blätter, Zettelchen, Erde von den Kartoffeln? Bei Bedarf mehrmals am Tag kehren und falls nötig, feucht wischen!
  • Stimmt die Auszeichnung? Sind alle Namen richtig geschrieben? Bitte überprüfen: Preis, Herkunft, bei Bedarf Handelsklasse.
  • Was ist wo platziert? Bananen, Schnittblumen und andere Früchte verströmen Ethylen, das lässt andere Früchte nachreifen und schnell überreif werden. Nicht direkt neben Äpfeln, Avocados, Mangos, Papayas und anderen ethylen-empfindlichen Früchten platzieren!
  • Wenn Exoten gehandelt werden: Informationen bereitstellen, wie die Frucht schmeckt. Wie man sie isst und wozu man sie verwenden kann.
  • Gibt es genügend Mülleimer, wie sehen diese aus? Kann sich der Kunde die Hände abputzen oder waschen?
  • Sind ausreichend Kunststofftüten im Spender? Steht eine Reserverolle bereit?
  • Wie sehen die Waagen aus? Beklebt mit falsch ausgedruckten Etiketten? Wohin soll der Kunde Etiketten kleben, wenn er ein falsches Etikett ausgedruckt hat?
  • Große Gebinde und Saisonware kann man je nach Witterung im Außenbereich platzieren. Das gilt z.B. für Blumenzwiebeln, Beetpflanzen, später im Jahr Erdbeeren, Spargel bis hin zu Kürbissen und Kartoffeln.
  • Wer Schnittblumen anbietet, sollte die Eimer niemals auf den Boden stellen. Das signalisiert keine Wertigkeit!
  • Besser: Entweder gehören Schnittblumen auf ein eigenes Verkaufsregal. Oder aber, man baut einen einfachen Aufbau aus Kisten und stellt die Eimer darauf.
  • Kunden suchen sich die schönsten Tomaten aus und zerstören im Nullkommanix den schönsten Aufbau.