Bio-Zentrale:Markenausbau und Vertriebspartnerschaften

Bio-Zentrale Markenausbau und Vertriebspartnerschaften

Noch einmal startet die Bio-Zentrale Naturprodukte GmbH, im konventionellen Lebensmittel-Einzelhandel mit den Marken BioZentrale und BioKids vertreten, neu durch. Nach der Insolvenz des letzten Eigners, der KTG Agrar, wurde der Bio-Anbieter im Sommer 2016 an die Lindhorst-Gruppe als strategischen Investor verkauft.

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Für die Unternehmensgruppe, die in den Geschäftsfeldern Landwirtschaft, Immobilien und Seniorenpflege aktiv ist, bedeutet dies ein Neueinstieg in den Bio-Sektor. Andreas Plietker (Foto), Geschäftsführer der Bio-Zentrale Naturprodukte GmbH, hofft nach zwei Verkäufen innerhalb weniger Jahre (Anfang 2013 erst hatte Pfeiffer & Langen die Bio-Zentrale Naturprodukte an die KTG Agrar verkauft) nun auf ruhigere Zeiten und setzt maßgeblich auf die Erweiterung des Produktportfolios der eigenen Marken BioZentrale und BioKids. Zudem sei der gezielte weitere Ausbau von Markenpartnerschaften sowohl für Start-ups als auch für „spannende Marken“, die zum Unternehmen passten, ein neuer strategischer Baustein. „Wir verstehen die Bedürfnisse des Handels sowie die nötigen Prozesse und haben ein 40 Mann/Frau starkes Vertriebsteam. So können wir anderen Marken Unterstützung bieten in Vertrieb und Produktentwicklung“, erklärt Plietker. Die erste Vertriebskooperation mit der jungen Marke Berioo läuft bereits im zweiten Jahr.

Plietker hat es sich darüber hinaus zum Ziel gemacht, die Eigenproduktion zu erweitern. Ende 2017 werde man rund 60 der insgesamt rund 250 Produkte selbst produzieren. Dies sei ein wichtiger Schritt in Richtung flexibler eigenständiger und hochwertiger Manufaktur, um sich auch hier zu anderen Marken abzugrenzen. Zudem ist es die Basis für den geplanten Ausbau des Handelsmarkengeschäfts. Läuft alles nach Plan, soll das Private-Label-Geschäft in den nächsten Jahren 20 Prozent zum Gesamtumsatz der Bio-Zentrale beisteuern (aktuell sind es rund 5 Prozent). Auch der Exportanteil soll steigen.