Bayern-Ei Staatsanwalt fährt schwere Geschütze auf

Mit einer umfangreichen Anklage will die Regensburger Staatsanwaltschaft die strafrechtliche Verantwortung des Ex-Chefs von Bayern-Ei klären: Der 45-Jährige wird unter anderem wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt.

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Zudem wird ihm gefährliche Körperverletzung in 186 Fällen, vorsätzliches Inverkehrbringen gesundheitsschädlicher Lebensmittel, gewerbsmäßiger Betrug, unerlaubtes Betreiben einer Anlage sowie Tierquälerei vorgeworfen. Alleine für die Körperverletzung mit Todesfolge drohen dem Angeklagten zwischen 3 und 15 Jahren Haft. Nun muss das Landgericht Regensburg die Zulassung der Anklage überprüfen.

Im Sommer 2014 erlitten hunderte Menschen in Europa eine Salmonellenvergiftung, zwei Personen starben. Als einer der Verursacher wurde Bayern-Ei ausgemacht.