Candy Station Modulares System

Neues Konzept für den Lose-Verkauf von Fruchtgummi und Dragees im LEH.

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Der Verkauf loser Süßwaren bekommt neue Impulse. Die 2004 gegründete Candy Station GmbH aus Vallendar (Nähe Koblenz) ist seit gut einem Jahr dabei, den LEH neben Kinos, Freizeitparks oder Schwimmbädern als Vertriebsschiene zu erschließen. Das Pick'n-Mix-Konzept wurde u.a. mit den selbstständigen Rewe-Händlern Schulenburg (Dortmund) und Nüsken (Kamen/Soest) entwickelt. Inzwischen sind Standorte vorwiegend im Selbstständigen-Bereich der Edeka und Rewe mit der Candy Station Vario bestückt.

Das System ist kompatibel mit allen gängigen Regalsystemen wie denen von Linde, Wanzl und anderen und belegt eine Breite von 1 bzw. 1,25 m. Es bietet bis zu 30 Artikeln Platz. Basisgebinde sind Einwegboxen (1,5 bzw. 2 kg Inhalt), die der Kaufmann nach dem Abverkauf einfach gegen neue austauscht. „Es müssen keine Schütten gereinigt werden, und die Ware verklebt nicht", erklärt Lars Schröter, der zusammen mit Axel Warnecke und Armin Haußmann geschäftsführender Gesellschafter ist. Einfaches Handling, Frische aufgrund kleiner Einheiten und Hygiene-Sicherheit stellt er als Vorteile des Systems gegenüber anderen Loseverkauf-Konzepten heraus.

Abgerechnet wird in der Regel grammgenau über Check-out-Waagen. Stehen diese nicht zur Verfügung, kann eine etikettendruckende Waage in das System integriert werden. Ansonsten kann auch eine Kontrollwaage Bestandteil der Selbstbedienungseinheit sein, neben Zangen, Schaufeln und Tüten. Über besondere Module, intern Elephants genannt, kann zudem schüttfähige, dragierte Ware vom Kunden individuell dosiert werden.

Die Installation der Hardware übernimmt Candy Station. Dem Kaufmann entstehen keine Kosten. Das Unternehmen liefert die Ware über Strecke oder Paketdienst. Versprochen wird ein schneller Warenumschlag und für Fruchtgummi z.B. eine Spanne von nahezu 50 Prozent. Der EVP liegt bei 0,99 Euro pro 100 g. Der Kunde packt pro Einkauf zwischen 200 und 300 g in die Klarsicht-Spitztüte. Der Umsatz pro Einheit bewegt sich je nach Standort derzeit zwischen 600 und 1.100 Euro monatlich. „Der Kaufmann schafft sich damit ein Alleinstellungsmerkmal vor allen gegenüber den Discountern", unterstreicht Schröter. Zudem entzieht er sich dem direkten Preisvergleich. Ein gewichtiger Vorteil angesichts stets neuer Preisrunden.