NFC City Berlin:Pilotprojekt zum mobilen Bezahlen

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NFC City Berlin Pilotprojekt zum mobilen Bezahlen

Am Mittwoch, 15. April, startet NFC City Berlin, eine seit 2012 angekündigte Initiative zum mobilen Bezahlen, die nach Angaben der Organisatoren die größte ihrer Art in Deutschland ist und zunächst bis April 2016 andauern soll. Teilnehmer sind die Mobilfunknetzbetreiber Telekom, Telefónica, Vodafone, Base, O2 sowie die Handelskonzerne Metro (Real, Galeria Kaufhof), Rewe (Rewe, Penny, Temma, Oh Angie!) und Kaiser’s-Tengelmann (Kaiser’s, Obi).

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Als neutrale Plattform hat GS1 Germany die Initiative ins Leben gerufen, deren Ziel das einfache, komfortable und sichere Bezahlen per Smartphone ist. Voraussetzung für interessierte Verbraucher: ein Smartphone, mit dem man mobil bezahlen kann. Alternativ bieten die Mobilfunkanbieter einen NFC-Sticker an. Der Testmarkt Berlin umfasst die 3,5 Mio. Einwohner der Hauptstadt. NFC City ist nun in gut 500 Märkten mit mehr als 2.000 Kassenterminals verfügbar. Durch dieses Angebot wurde die Zahl der NFC-Akzeptanzstellen in Berlin verdoppelt.

Die digitale Brieftasche, Wallet genannt, macht Bargeld und Plastikkarten überflüssig, denn neben einer Bezahlkarte, die über die Mobilfunknetzbetreiber beantragt wird, können auch Coupons und  Bonusprogramme sowie  Mitglieds-, Kunden-, Kredit- und Debitkarte abgelegt werden. Optionen für die Zukunft sind Kassen- und Leergutbons, Produktinformationen oder auch Fahrscheine.

In der Praxis läuft ein Mobile-Payment-Vorgang an der Supermarktkasse so ab:  Der Kunde hält sein Smartphone beim Kassiervorgang nah ans Bezahlterminal. Bei Beträgen unter 25 Euro geht das ohne eine PIN-Eingabe, bei höheren Beträgen ist eine PIN nötig. Nach der Bestätigung wird der Beleg gedruckt – fertig.