Kundenbindung mit Pop-up-Gastronomie Vom Pop-up zum Standard

Pop-up-Stores gibt es nicht mehr nur im Handel. Auch die Gastronomie hat das Konzept fu?r sich entdeckt.

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Schon 2004 startete die Firma Kofler & Kompanie mit dem „Pret à diner“-Konzept. Vorstand Klaus Peter Kofler über das Konzept: „Das Pop-up-Restaurant trifft genau den Anti-Luxus-Nerv. Es sind das Essen und die Atmosphäre, die zählen, nicht das Zuviel an Drumherum wie steife Kellner, viele Gläser und Silberbesteck.“ Nicht nur dass dieses Event mittlerweile mehrmals jährlich stattfindet, zudem wurde die Idee mit der Goldenen Palme als bestes internationales Gastronomie- Konzept 2011 vom Leaders Club geadelt.

Pop-up wird zur Institution
Lange ärgerte sich Karl Strobl, der Inhaber von Carlos Cucina im ECE Forum Allgäu in Kempten, über den Leerstand neben seiner Kaffeerösterei am Kemptner Rathausplatz. Und dann kam ihm die passende Geschäftsidee in den Sinn: „Sissi Zuckerbäckerei & Café“. Das erste Pop-up-Café in Bayern begeistert die Gäste sehr. Ursprünglich im Dezember 2012 für die Vorweihnachtszeit als Pop-up-Café gedacht, startete Sissi im Frühjahr mit einigen Veränderungen und jeder Menge neuer Ideen als ständiges Cafè so richtig durch. Das Motto lautet nicht „Lady in Red“ sondern „Alles in Pink“. Fußboden, Mitarbeiter-Kleidung, ja sogar die Schlagsahne gibt es in Pink.
  • Name: Sissi Zuckerbäckerei & Café
  • Größe: 100 qm
  • Plätze: 50 innen + 70 außen
  • Angebot: Wiener Mehlspeisen und Kaffeespezialitäten; Shop mit pinken Spezialitäten & Accessoires für die Frau von heute
  • USP: Emotionale, genussvolle und außergewöhnliche Gestaltung rund um das Thema Sissi & Zuckerbäckerei