Innovation Erneuerbare Impulse

Innerhalb der Foodbranche hat sich über die vergangenen Jahre einiges in Sachen „Neue Produkte“ verändert. Längst vorbei die Zeit, als internationale Leitmessen in der Foodbranche den Takt für die Markteinführung von Neuheiten vorgaben.

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Inzwischen sind die Rhythmen anders. Die Neuheiten durchlaufen heute in der Regel einen strukturierten Prozess, von der Idee bis zum Regal, gleich ob dem Ganzen eine klassische oder neuzeitliche Ausrichtung zugrunde gelegt wird. Ob damit auch die viel zitierte Floprate gesenkt werden kann – diese Frage polarisiert.

Viele Unternehmen pflegen aber heute eine Innovationskultur, die, u. a. durch das Internet, auch neue Möglichkeiten erhält. Der Austausch mit dem Kunden und dessen Einbindung über eigene Seiten oder Social Media kann sehr hilfreich sein. Aber entscheidend ist wie ehemals die Akzeptanz, die wiederum abhängt von nachvollziehbaren Produktnutzen. Ob die Branche dadurch wirklich innovativer wird oder wir andere Innovationen als in grauer Vorzeit bekommen, die Frage ist nicht zu beantworten. Denn es gibt sie nach wie vor – die geniale Idee gepaart mit der leichten Entscheidungsfindung und der hierarchiefreien Denke eines Start-ups.

Außer Frage steht die Notwendigkeit von Neuheiten. Dazu bedarf es keiner wissenschaftlich fundierten Untersuchung. Die roten Störer mit der Aufschrift „Neu“ am Regal oder auf dem Preisschild sind hochwirksam wie eh und je, weil der Kunde von Haus aus neugierig ist.