Nachhaltigkeit Nachhaltige Zukunft muss sich rentieren

Nachhaltigkeit ist ein Geschäftsmodell! Endlich sagt’s mal einer. Und zwar kein Geringerer als der frühere Direktor des UN-Umweltschutzprogramms und Ex-Bundesumweltminister Prof. Dr. Klaus Töpfer.

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„Nachhaltigkeit wird ein großes Business“, sagte er auf dem ECR-Tag in Wiesbaden. Das dürfte all die trösten, die schon dachten, wegen der ständigen Weltrettung, dem Schutz von Molchen und dem Geizen beim Energieverbrauch keine Geschäfte mehr machen zu können. Es dürfte aber eine Enttäuschung für alle die sein, die nur mit moralischen oder idealistischen Argumenten Gesellschaft und Wirtschaft verändern wollen.

Hinter Töpfers Worten steckt aber die eine entscheidende Erkenntnis: All die Freveltaten, die das ökologische und soziale Gleichgewicht dieses Planeten stören – sei es die Luft- oder Wasserverpestung in vielen Teilen der Erde oder die Ausbeutung der Menschen in anderen – werden nur wirklich bekämpft werden können, wenn mit deren Beseitigung gute Geschäfte zu machen sind! Übrigens sagt das ähnlich auch Edeka-Südwest-Vorstandssprecher Harald Rissel im LP-Gespräch.

Deutlicher kann man jedenfalls das Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit nicht beschreiben. Dass es funktioniert, zeigen die Beispiele in dieser Ausgabe der LP. Das Paradebeispiel aber stellt alle Mühen um Schonung der Umwelt und sozialverträglichen Umgang miteinander in den Schatten: Was kann nachhaltiger sein als die Ausbildung junger Menschen? Die Besten in diesem Fach – in der aktuellen Ausgabe.