Bundeskartellamt Betriebe für Metallverpackungen durchsucht

Das Bundeskartellamt hat an elf Standorten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz Betriebe für Metallverpackungen durchsucht. Es bestehe der Verdacht wettbewerbsbeschränkender Preis-, Mengen- und Kundenabsprachen. Namen betroffener Firmen wurden nicht genannt.

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„Wir haben uns definitiv nichts vorzuwerfen“, kommentiert eine Sprecherin des bundesweit tätigen Verbandes Metallverpackungen. Eine anonyme Anzeige soll die Durchsuchungen ausgelöst haben. Die Beamten durchsuchten auch die Verbandsgeschäftsstelle in Düsseldorf, wie die Sprecherin bestätigte. Dabei wurden Unterlagen mitgenommen.

Die Metallverpackungsbranche ist mit bundesweit 10 000 bis 11 000 Beschäftigten in etwa 50 Firmen mit insgesamt rund 1,5 Mrd. Euro Jahresumsatz relativ klein und mittelständisch geprägt. Produziert werden Schraubverschlüsse für Flaschen, Fässer bis hin zu Industriegebinden mit mehreren tausend Litern Fassungsvermögen